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Anwendungsmöglichkeiten
 

1.   Berufliche (Neu-)Orientierung (z.B. bei Bewerbung, Umstrukturierung, Kündigung)

Besonders hilfreich erweist sich der
MBTI® bei der beruflichen Orientierung bzw. Neuorientierung. Wenn es darum geht, herauszufinden, in welchem Beruf oder an welchem Arbeitsplatz die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Einsatz der natürlichen Fähigkeiten zu einer hohen Zufriedenheit führt. Wenn es darum geht, zu überprüfen, ob persönliche Präferenzen und und berufliche Aufgaben übereinstimmen.

Der MBTI® hat sich als ein nützliches Instrument erwiesen, um dem einzelnen einen besseren Zugang zu seinen persönlichen Präferenzen zu geben, damit er seine natürlichen Fähigkeiten am Arbeitsplatz einsetzen kann. Dadurch wird die Gefahr von beruflichem Stress, Boreout und Burnout erheblich reduziert.
 

Wo zwischen persönlichen Präferenzen und beruflichen Aufgaben hohe Übereinstimmung besteht, fühlt sich der Betreffende normalerweise angeregt, beflügelt und wird produktiv, glücklich, engagiert und zufrieden sein.
 

 

Die Arbeit macht Spaß!

 

Wenn dies nicht der Fall ist, fühlt sich der Betreffende gestresst,
eingeengt
, geängstigt, müde, entmutigt und am falschen Platz
und wird unproduktiv und unzufrieden sein.
                                            
 

Die Arbeit wird zur Belastung!

Entmutigung ist eine weit verbreitete Erscheinung, wenn Präferenzen und Aufgaben schlecht harmonieren, denn trotz weit höherer Anstrengung wird das Arbeitsergebnis wahrscheinlich bei weitem nicht die hohe Qualität aufweisen, die unter Anwendung der bevorzugten Funktionen zu erwarten gewesen wäre. Eine Aufgabe, die die bevorzugten und damit besser entwickelten Funktionen anspricht und erfordert, hat bei weniger Mühe höhere Leistungen und größere Zufriedenheit zur Folge.

2.   Persönlichkeitsentwicklung

Die Persönlichkeit eines Menschen ist die Summe der Eigenschaften, die dem einzelnen Menschen seine charakteristische, unverwechselbare Individualität verleiht. Das Wort „Person“ wird aus dem Lateinischen „Persona“ abgeleitet, was wiederum als „Maske“ interpretiert werden kann.

Um die eigene Persönlichkeit entwickeln zu können, muss man den Persönlichkeitstypus erst einmal kennen und wie man "tickt". Das bedeutet, 

  • die typischen Verhaltensweisen, Wahrnehmung- und Beurteilungsmuster zu erkennen

  • die persönlichen Motivations- und Stressfaktoren zu erkennen (z.B. bei Stress, Burnout, Boreout)

  • die eigenen Stärken, Schwächen, Talente, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erkennen

  • die persönlichen Wertvorstellungen zu erkennen

  • Konfliktpotenziale im zwischenmenschlichen Bereich zu erkennen sowie

  • die Zufriedenheitswahrscheinlichkeit von beruflichen (Neu-)Orientierungen einzuschätzen.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, als Mensch zu wachsen. Und wachsen kann man nur, wenn man seine persönlichen Grenzen erweitert und seine „Komfortzone“ verlässt. Konkret bedeutet das, neue Erfahrungen zu machen, neue Fähigkeiten zu lernen, bestehende Fähigkeiten zu stärken und noch besser in dem zu werden, was wir schon können, Situationen zu bewältigen, die man bisher noch nicht bewältigen konnte und unsere Probleme aktiv anzugehen und zu überwinden.

Zum persönlichen Wachstum können wir z.B. die Entwicklung  

  • innerer Stärke (= Resilienz: die 7 Resilienzfaktoren sind Optimismus, Akzeptanz, Selbstverantwortung, Selbstwirksamkeit, Netzwerk-, Lösungs- und Zukunftsorientierung),

  • einer gesunden Unabhängigkeit (von Menschen, Umständen, Situationen, Einflüssen, Reizen, usw.),

  • von Neugierde, Begeisterung, Offenheit, Flexibilität, usw. zählen.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, dass wir als Mensch stärker, robuster, offener, kompetenter, fähiger, klarer, seelisch gesünder und wirksamer werden.

3.   Zwischenmenschliche Konflikte

Die Ursache von Konflikten liegt oft nicht auf der Sachebene, sondern auf der Beziehungsebene. So entstehen viele Konflikte meist aufgrund misslungener Kommunikation, der Unfähigkeit, Unterschiede zu verstehen und damit umzugehen und aufgrund von Unsensibilitäten.

Das Ziel liegt hier darin, individuelle Unterschiede zwischen Menschen als positiv und als Bereicherung und Ergänzung (Gegensätze ergänzen sich) wahrzunehmen und in diesem Sinne zu nutzen. Der MBTI® vermittelt, dass alle Profile gleich wertvoll und hilfreich für die Problemlösung sind. Irritationen zwischen Menschen haben nicht zuletzt ihre Ursachen in Unsensibilitäten. Ist man z.B. selbst extravertiert, sollte man versteckte Signale erkennen, um einem introvertierten Geschäftspartner Zeit zu geben, seine Entscheidung ungestört zu durchdenken. Er ermöglicht dadurch, mit anders strukturierten Personen vorurteils-, stress- und wertfrei umzugehen.

Ein Erfolgsrezept:

Wer Unterschiede im Verhalten zwischen verschiedenen Personen bewusst wahrnimmt, über seine eigenen Präferenzen Bescheid weiß und die der anderen erkennt, respektiert und in seinem persönlichen Verhalten berücksichtigt, wird in seiner Umgebung besser zurechtkommen und erfolgreich sein - sei es im Beruf oder im Privatleben.

4.   Maßnahme der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung

Hier kann folgender Nutzen angeführt werden:

  • Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeitermotivation

  • Senkung von Fluktuations- und Rekrutierungskosten sowie Kosten aufgrund von Fehlbesetzungen

  • Senkung von krankheitsbedingten Ausfallzeiten

  • Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter und der Organisation

  • Verbesserung von Stressmanagement

  • Vorsorge von Boreout, Burnout und psychischen Erkrankungen

  • Senkung von Fehleranfälligkeit, Beschwerde- und Reklamationshäufigkeit, usw.

  • Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter

  • Erhöhung der Zukunftssicherung der Organisation

5.   Team: Teamzusammensetzung, Teambildung

Der MBTI® unterstützt den Prozess in einem Team, indem sich die Mitglieder im Team ihrer Unterschiede bewusst werden, die Konsequenzen dieser Unterschiedlichkeiten wahrzunehmen und es zu einem Zusammenspiel kommt. Teammitglieder reagieren meist positiv auf die Typentheorie, weil sie nicht wertend ist und Offenheit und Vertrauen fördert. Bei der Zusammensetzung von Teams ist dies ein besonders kritischer Aspekt. Denn wenn alle im Team die unterschiedlichen Beiträge und charakteristischen Merkmale der anderen wertfrei betrachten lernen und sie als wertvoll annehmen können, entwickelt sich ein besonderer esprit de corps. Das Ergebnis ist bessere Kooperation und gesteigerte Leistungsfähigkeit.

Wenn man die unterschiedlichen Energien für die gemeinsame Aufgabe nutzbar machen kann, entsteht ein erstaunlicher Synergie-Effekt. Die Mitglieder im Team arbeiten effektiver und sind so leistungsfähiger.

Homogene Teams:
Wenn kurzfristig fokussierte Ziele erreicht werden sollen, sind homogene Teams (d. h. Teams, in denen die Mitglieder ähnlich sind) am leistungsfähigsten. Wenn zum Beispiel die konkrete Aufgabe darin besteht, für ein spezifisches Problem möglichst schnell viele Lösungen zu finden, ohne dass die Vorschläge zunächst kritisch geprüft werden oder darüber entschieden werden soll, beauftragt man eine Gruppe von NP–Typen damit. Wenn es jedoch darum geht, eine Aufgabe so korrekt und schnell wie möglich zu erledigen, wird ein SJ-Team dies am effektivsten erledigen.

Heterogene Teams:
Teams, in denen die Mitglieder sehr unterschiedliche Präferenzen haben, sind besonders leistungsfähig, wenn es um langfristige und komplexe Ziele geht. Die Stärke solcher Teams liegt in ihrer Diversität. Sie stellen das breite Spektrum von Interessen und Überlegungen dar, wie sie im alltäglichen Leben vorkommen. Je heterogener die Zusammensetzung eines Teams ist, umso mehr Zeit braucht es, sich zu finden und zu organisieren. Die Mitglieder müssen zuerst auf einen gemeinsamen Nenner kommen, bevor sie sich produktiv an die Arbeit begeben können. Sobald sich eine heterogene Gruppe stabilisiert hat und ein Team wird, wird gerade die Stärke der unterschiedlichen Perspektiven sich als Vorteil für eine komplexe Aufgabenstellung erweisen. Auf der anderen Seite braucht ein Team nicht so viel Zeit zur Teamfindung, je homogener die Zusammensetzung ist. Im homogenen Team kann man den „blinden Fleck“ exakt an den fehlenden Typen in der Gruppe festmachen. Die nicht vorhandenen Typen sind die Grenze des Teams.

Die Stärke des Teams resultiert aus den Stärken der Typen im Team. Wenn zum Beispiel in einem Team ENFP-Typen dominieren, wird das Team ein ganz bestimmtes Profil haben, und zwar: aktiv innovativ mit großem Interesse für Entwicklung, Kommunikation, offen und rücksichtsvoll mit Blick auf andere. Dagegen sind Stärken eines Teams mit vorwiegend ISTJ–Typen offensichtlich: „Macher“, die organisieren, planen und in der Objektivität alles Mögliche auf die Beine stellen können.